Warum Du Misserfolg und Niederlagen feiern solltest

Richard Branson, Steve Jobs, Thomas Edison, Charles Kettering….die Liste ist seeeeehr lang. All diese Personen haben eins gemeinsam: sie sind/waren unglaublich erfolgreich – und sind viele Male gescheitert. All diese Menschen wissen, was Misserfolg ist und auch, wie man ihn zu seinem Vorteil nutzt. Misserfolg ist im Grunde unser wahrer Erfolg – wenn wir fähig sind, uns Fehler einzugestehen. Apple Gründer Steve Jobs hat in seinem Leben wohl mehr Rückschläge und Niederlagen erlitten als Erfolge; zahlreiche seiner Produkte floppten und er wurde sogar aus seiner eigenen Firma geworfen. Doch all das hat ihn nie davon abgehalten, weiterzumachen und Dinge besser zu machen, denn Steve Jobs hatte die Fähigkeit, sich Fehler einzugestehen und zu seinem Vorteil zu nutzen, indem er aus ihnen lernte. 

Kein Mensch scheitert gern, niemand möchte sich einen Misserfolg eingestehen müssen und man tut alles dafür, um eine Niederlage zu vermeiden. Aber ist das klug? Zuerst einmal gehört Misserfolg und Scheitern zum Leben dazu, alles ist ein Rhythmus, auf Tag folgt Nacht, auf Sonne folgt Regen, auf Ebbe folgt Flut, auf Erfolg folgt Misserfolg. Wären wir immer nur erfolgreich, würden wir nicht lernen und nicht wachsen. Gäbe es keine Dunkelheit, würden wir das Licht nicht wertschätzen und wären wir nie niedergeschlagen und traurig, wüssten wir nicht, wie es ist glücklich zu sein. Es gibt immer zwei Seiten der Medaille und es liegt einzig und allein an unserer Einstellung, an unserem Mindset, wie wir mit Niederlagen umgehen. 

Von Apple gefeuert zu werden, war das Beste, das mir passieren konnte. Der Druck erfolgreich zu sein, der auf mir lastete, wurde durch das Gefühl der Leichtigkeit, wieder ein Beginner zu sein, ersetzt. Es hat mich befreit, um eine der kreativsten Phasen meines Lebens zu beginnen.   ~ Steve Jobs

Fehler sind menschlich und normal

Wenn wir nicht in der Lage sind, uns zu reflektieren, inne zu halten und den Grund des Scheiterns zu verstehen versuchen, werden wir höchstwahrscheinlich immer wieder scheitern und dieselben Fehler immer wieder machen. Misserfolg kann das Beste sein, was uns passiert, wenn wir bereit sind, ihn anzunehmen und daraus zu lernen. Wenn wir unseren verletzten Stolz und unser angekratztes Ego uns nicht daran hindern lassen, aus diesem Fehlschlag zu wachsen, so schmerzhaft es auch sein mag. Fehler zu machen ist absolut menschlich und normal. Es gibt niemanden auf dieser Welt, der noch nie einen Fehler gemacht hat – der Unterschied liegt nur darin, dass manche Menschen nicht in der Lage sind, dies zuzugeben und zu ihren Fehlern zu stehen.

Ein positives Mindset, Reflektion und Ausdauer sind die Schlüssel, um aus Misserfolgen Erfolge zu machen. Denke niemals, eine Niederlage sei final und lasse Dich von ihr entmutigen. Auch wiederholte Fehlschläge sind keine Katastrophe – solange Du sie nicht zu einer machst. Die Art und Weise, wie Du über Deinen Misserfolg denkst und welche Bedeutung Du ihm beimisst, macht ihn entweder zu einem Weltuntergang oder zu einer Lektion, aus der man lernt. Ein Misserfolg definiert nicht Deinen Wert als Mensch, doch leider lassen wir oft genau das zu und nehmen Niederlagen als „Messlatte“ für unseren Selbstwert. Rückschläge sind nur „schlimm“ und unnötig, wenn wir nicht aus ihnen lernen, nicht bereit sind zu hinterfragen, warum etwas schief gegangen ist und wie wir es besser machen können. Sei Dir bewusst, dass nichts ohne Grund passiert und frage Dich, was Du aus dieser Situation lernen sollst. Oft versteht man die Lektion erst später, aber wichtig ist, dass Du nicht aufgibst und offen bist für andere, neue Wege. In „Wie wird man erfolgreich?“ findest Du noch einige interessante Ansätze für die Entwicklung eines positiven Mindsets.

Mangelndes Selbstbewusstsein

Menschen, die sich keine Fehler eingestehen können, haben oft ein sehr geringes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Sie meinen, ihre Fehler würden ihre Fähigkeiten und ihren Wert als Mensch widerspiegeln, aber das ist falsch. Offen zu seinen Fehlern und Unzulänglichkeiten zu stehen macht uns menschlich und sympathisch, denn wir können uns viel eher mit jemandem identifizieren, der so ist wie wir selbst als mit Superman. Jemand, der von sich sagt, er würde nie Fehler machen oder so tut, als wäre er unfehlbar und Misserfolge versucht zu vertuschen, macht sich unglaubwürdig und wirkt unsympathisch und arrogant. Lerne, zu Deinen Fehlern zu stehen und stärke Dein Selbstbewusstsein! Selbstvertrauen und -bewusstsein kann man trainieren wie einen Muskel und es gibt verschiedene Möglichkeiten dazu, zum Beispiel wirklich gute Bücher oder (online)Kurse

Glaube an Dich, lerne aus Deinen Fehlern, suche das Positive in ihnen und gib niemals auf!

Auf Deinen Erfolg!  

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